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Von Karin am 18. April 2019

»Dritter Teil der Gerwod-Saga

In diesem dritten Teil steht Helmko nicht nur dem Buchtitel nach im Mittelpunkt. Helmko war bzw. ist einer der mächtigsten Magier und wahrscheinlich der Einzige, der dem wiederauferstandenen Teramon überhaupt das Wasser reichen kann. Er wurde vom Schöpfer aus der Zwischenwelt zurückgeschickt, was die Annahme nahelegt, dass auf den Magier noch eine wichtige Aufgabe wartet.

Und doch, bei all seiner Macht ist es beinahe ein Kampf gegen Windmühlen, denn Teramon ist nicht nur stark, sondern besitzt mehrere magische Artefakte der Eberstatue, mit denen er die Geschehnisse immer wieder in seinem Sinn lenken kann. Der böse Magier muss nur die Zeit für sich arbeiten lassen, während Helmkos Fähigkeiten an mehreren Orten dringend gebraucht werden würden. Man möchte als Leser teilweise verzweifeln, wenn Teramon seinem früheren Bruder immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Und doch … es zählen schon die kleinsten Erfolge, auch wenn sie noch so blutig erkämpft werden. Und die Kämpfe und Schlachten sind wirklich blutig: der Autor schont den Leser nicht und beschreibt sehr deutlich die Gräuel und Grausamkeiten der Kämpfe zwischen den Mächten des Bösen und den Kämpfern des Schöpfers. Ich gebe zu, manches Mal hat es mich richtiggehend frustriert, wenn ich wieder miterleben musste, wie das Gute am Ende doch wieder besiegt wird – wie muss es dann erst den Protagonisten ergehen! Es ist daher kein Wunder, dass auch die Kämpfer für das Gute immer wieder von Zweifel geplagt werden, ob ihr Tun überhaupt einen Erfolg haben kann.

Aber durch die Gräueltaten, die in Teramons Namen begangen werden, wird auch klar, dass Resignation keine Option ist, denn niemand möchte in einer Welt leben, in der ein solches Ungeheuer herrscht. Und trotz der Rückschläge gibt es trotzdem auch Hoffnung, denn auch wenn es momentan nur Nadelstiche sind, die Helmko und seine Mitstreiter Teramon versetzen können, zeigt es doch, dass sie nicht ganz wehrlos sind und es auch Verluste auf der Gegenseite gibt. In jedem Fall bin ich froh, dass Helmko von dem sympathischen Ritter Isidor begleitet und tatkräftig unterstützt wird.

Helmkos Lehrling Bermer und der greise Ritter Boralt sind zwischenzeitlich mit der Aufgabe betraut, die übrigen magischen Artefakte der Eberstatue, die sich noch in Helmkos Haus befinden, in Sicherheit zu bringen. Die beiden zusammen gefallen mir inzwischen so gut, dass ich mich schon immer richtig freue, wenn die beiden ihren Auftritt haben.

Währenddessen haben sich Gerold, Olef und Feodor getrennt, um einzeln auf die Suche nach den Alten Völkern und dem reinen Herzen – Gerwod – zu machen, dem Einzigen, das dem Bösen Einhalt gebieten kann. Es birgt Gefahren, sich alleine auf den Weg zu machen, aber die Zeit drängt und der Weg zu den Alten Völkern, von denen teilweise nur Erzählungen existieren, ist weit.

Die Belagerung von Bernstadt dauert in der Zwischenzeit weiterhin an. Der Bernstädter Heilswart Gero ist an den Hof der Küstländer gereist, um dort für Unterstützung gegen seine eigene Stadt zu bitten, denn Gero steht unter dem unheilvollen Einfluss von Teramon, der ihm im Gegenzug Macht und Einfluss verspricht. Wird es Gero gelingen, die Küstländer zu einem Marsch gegen Bernstadt zu überreden und damit die belagerte Stadt in die Zange zu nehmen?

Wir haben noch sieben Bände vor uns und ich muss gestehen, ich habe ein wenig Angst, was noch alles geschehen wird, aber die Hoffnung aufgeben, ist keine Option und daher bin ich gespannt, wie es im nächsten Band weitergehen wird.«

 

Von Rita am 15. April 2019

»Düstere Fortsetzung der Gerwod-Reihe

Der 3. Band der Gerwod-Reihe von Salvatore Treccarichi ist noch düsterer als die beiden vorherigen Bände. Trotz einiger Erfolge erleben unsere Helden erneut neue und harte Rückschläge. Teramon geht dabei immer brutaler gegen unsere Helden und ihre Helfer vor. Manche Kampfszenen werden dabei so detailgetreu und reell dargestellt, dass sie nichts für zartbesaitete Leser sind. Trotzdem gelingt es Salvatore Treccarichi immer wieder, die Stimmung durch lustige Szenen aufzulockern.

Salvatore Treccarichi bleibt auch in diesem Band seinem Erzählstil treu und baut die Spannung immer weiter auf. Die hier eingeführten neuen Charaktere, Völker und Landschaften sind wieder so gut und detailgetreu beschrieben, dass man sich sofort in sie hineinversetzen kann. Auch entwickelt er die bisherigen Protagonisten weiter und zeigt, wie sie an den einzelnen Aufgaben wachsen bzw. sich verändern.

Wie bei den beiden ersten Bänden vergebe ich auch hier 5 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung für die Gerwod-Reihe. «

Von Zeliba am 1. August 2018

»Band 3 hat sich übertroffen :D

Cover:

Kennt ihr die alten Cover noch? Die in rot mit verschiedenen Elementen in der Mitte war? Dieses Cover hat mich damals erst auf die Reihe gebracht. Nun gibt es eine neue Coverrunde und ich muss sagen, sie sind schon ein ganz anderes Kaliber. Sehr düster, trotzdem mit einer gleichen Linie. Super. Auch sind die Grundelemente aus dem alten Cover übernommen worden.

Klasse geworden.

Charaktere:

Ein bisschen Angst solltet ihr in diesem Band schon um eure Liebgewonnenen haben. Denn der Sensenmann geht auf den knapp 470 Seiten um. Ich musste mich von so manchen liebgewonnenen Figuren verabschieden und konnte gleichzeitig aber auch neue Begrüßen. So wer mich mancher Verlust aber auch traf, es gibt dem Buch auch viel Spannung. Weil man eben nicht darauf vertrauen kann, das es alle zu einem übertriebenen Happy End schaffen. Grausam aber gut. Appropo gut. Ich liebe die Figuren. Nicht nur unsere Hauptakteure, sondern eben auch die kleinen Randfiguren die - wenn wir schonmal beim Thema tot sind - auch mal draufgehen. Aber sie sind toll gezeichnet. Gut und Böse gibt es, man kann sie nur schwer wirklich zuordnen. Vielleicht ist der Böse ja eigentlich gut? Gleichzeitig sind es dann eben auch keine so langweiligen 0815 Feinde. Die haben schon ziemlich was drauf. Sind glaubwürdig, was mir ja durchaus schonmal in so manchem Buch fehlt. Und keine Sorge, falls ihr euch für leicht verrückt haltet; weil ihr beginnt sie »heimlich« cool zu finden und zu mögen. Das ist normal. ;)

Schreibstil:

Eigentlich brauch ich hier nichts mehr zu schreiben. Wer inzwischen auch diesen Band mit seinen Wendungen und Wirrungen verschlungen hat, kennt die Fantasy des Autors, der seine Welt mit immer mehr Leben füllt. Sie Komplex und greifbar macht. Von Nachtalben zu Sandläufern und und und. Man kann sich im Grunde nie ganz so sicher sein, was da so wuselt und fleucht. *lacht*

Ruhig und gesittet geht es dabei aber nicht immer zu. Es fließt schonmal Blut. Auch mehr. Nehmt einen Schirm mit. Es wird gekämpft, gehackt, gemordet. Und alles so toll verpackt, das man leicht süchtig wird.

Meinung:

Gerwod schafft das, was auch so manche großen Autoren nicht immer hinbekommen. Es entwickelt einen Zug, ohne mit Klischees zu spielen. Stattdessen setzt einem der Autor immer dann Wendungen vor die Nase, wenn man glaubt endlich, das Ganze durchschaut zu haben. Oder man denkt, dass die und die Charas super wichtig sein werden und niemals sterben .... tot .... tja falsch gedacht. Wie oft ich fluchend auf meinem Bett gelegen habe, kann ich nicht mehr sagen. Nur das ich süchtig bin und mehr als happy bin, das hier noch so ein paar Bände kommen werden. Sie steigert sich einfach mit jedem Band. Wohin uns das wohl am Ende führt?«

 Von Elko Hiter am 16. Juni 2018

»Eine sehr, sehr spannende Fortsetzung die Lust auf mehr macht.

Helmko ist wieder am Leben und versucht immer noch den Eberkopf sicher zu stellen damit Teramon nicht noch mächtiger wird. Manfried bringt den Eberkopf an sich und will diesen zu Teramon bringen. Die Sandläufer schaffen es, ihn aufzuhalten und nehmen das Artefakt an sich. Während dessen wird Bernstadt weiter von der Skelett Armee belagert. Doch nun marschiert aus den Küstlanden noch eine Streitmacht auf Bernstadt zu. Ob das Ganze weiterhin gut geht?

Fazit:

Ein weiterer Band dieser faszinierenden Fantasy Reihe. Salvatore schafft es immer wieder, mich zu überraschen. Seine Vorlieben die unterschiedlichsten Charaktere zu einem Team zusammen zu spannen macht dieses Epos genauso gut wie seine teilweise schonungslose Art die Dinge zu umschreiben und zu beschreiben. Diese Reihe soll aus 10 Bänden bestehen und Ehrlich ich will alle davon lesen.«

Von Michael Ruckert am 4. Juni 2018

»Auch mit dem dritten Teil seines Fantasy-Epos´ konnte mich der Autor Salvatore Treccarichi wieder restlos begeistern. Unglaublich, was in diesem Band wieder alles passiert!

Die Geschichte ist absolut spannend und mitreißend und für mich ist GERWOD einfach sensationell!

Ich finde GERWOD ist »KULT« und hat Beachtung und Begeisterung verdient.

Salvatore T. hat wirklich Großartiges geleistet mit seiner Serie!

Unglaublich mit wie viel Fantasie und Detailgenauigkeit er an dieses Mammut-Projekt herangegangen ist und es umsetzt, davor ziehe ich meinen Hut!

Er schafft es immer wieder, seine Leser zu verblüffen und in Erstaunen zu versetzen und es ist unglaublich, wie oft die Geschichte ungeahnte Wendungen nimmt ...

Es ist niemals klar, wer denn nun gut oder böse ist und ob nicht vielleicht doch der »Böse« eigentlich auf der Seite der »Guten« steht...

Seine Figuren sind unheimlich vielschichtig und man muss immer wieder mit Überraschungen rechnen...

Mit angenehmen, aber auch mit weniger schönen!

Zeitweise geht es dabei schon ganz ordentlich zur Sache und ich möchte mal behaupten, dass die Reihe nicht unbedingt für zartbesaitete Gemüter geeignet ist.

Trotzdem bleibe ich dabei:

für mich ist GERWOD absolut kultig und hat fantastische 5 Sterne verdient, aber so was von ...«

 
 

Von Vampir989 am 3. Juni 2018

»Dies iste der 3. Band einer mehrteiligen Saga um Gerwod. Ich empfehle, die Vorgänger bereits zu kennen, da es sonst zu einigen Unverständlichkeiten kommen kann. Zudem sind diese auch wahnsinnig spannend und man wird es nicht bereuen, sie gelesen zu haben.

Dieser 3. Teil hat mich auch wieder in den Bann gezogen. Er ist vielleicht sogar noch etwas besser.

Der mir schon bekannte Schreibstil ist wieder sehr leicht, locker und angenehm. Die Seiten flogen nur so dahin. Einmal angefangen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.

Auf der Suche nach Gerwod und um den Magier Teramon zu vernichten habe ich wieder viele spannende und atemberaubende Momente erlebt.

Die mir schon bekannten Protagonisten wurden ausgearbeitet und haben sich weiter entwickelt. Magische Gestalten wie Sandläufer, Schwarzfalter, Grasfüssler und Nachtgreife bin ich wieder begegnet. Atemberaubende und angsteinflößende Szenen gab es sehr viele und ich wurde in eine fantasievolle, beängstigende Welt entführt. Auf dieser Reise mussten jetzt aber auch einige mir liebgewonnenen Personen sterben. Das hat mich etwas traurig gemacht. Aber es sind auch neue Wesen hinzu gekommen. An Abwechslung mangelte es in diesem Teil nicht. Ich habe wieder mitgefiebert, mitgelitten und mitgebangt. Salvatore hat mich wieder total in die Geschichte hinein gezogen. Ich hatte das Gefühl mit auf der Suche nach Gerwod zu sein. Brutal, spannend aber auch manchmal einfühlsam blieb es bis zum Ende. Viele unvorhersehbare Wendungen und Überraschungen liessen keine Langeweile aufkommen. Nun bin ich mit Gerold und den anderen Gefährten ein Stück näher auf der Suche nach Gerwod gekommen und freue mich schon jetzt auf den nächsten Teil.

Wieder einmal hat mich Salvatore einfach nur begeistert und mich mit diesem Buch fasziniert. Viele tolle und magische Lesemomente habe ich erlebt. Ich vergebe glatte Sterne und danke dem Autor.«

 
 

Von Mandy am 3. Juni 2018

»Die Helden der Romanreihe sind weiterhin auf der Suche nach Gerwod um den bösen Magier aufzuhalten. Dabei gibt es einige Verluste zu beklagen aber auch einige Erfolge zu verbuchen. Sie kommen ihrem Ziel immer näher, doch die Hindernisse nehmen kein Ende ...

Auch dieser Band hält das Spannungs-Level oben. Viele Überraschungen erwarten den Leser und man weiß nie, was kommt. Da muss man am Lesen bleiben. Leider müssen einige liebgewonnene Helden gehen, aber es kommen neue dazu. Ich freue mich definitiv auf eine Fortsetzung und kann diese Reihe jedem Fantasy-Fan ans Herz legen!«

 
 
am 28. August 2017
Immer noch (und auch noch länger) sind die Helden unterwegs, um den oder das Gerwod zu finden, damit der wiederbelebte Magier Teramon, der nur Zwietracht sät und für viele Streitereien sowohl unter den Menschen als auch unter den alten Völkern sorgt, seine magische Macht abgeben muss.
Aber auch der Magier Helmko konnte aus der Zwischenwelt zurückkehren, um das Böse aufzuhalten und er vereint sich mit den bisher kennengelernten Figuren, die sich für das Gute einsetzen.
Immer noch spannend konnte ich auch den dritten Teil des Fantasyepos kaum weglegen und war erstaunt
.... über die Brutalität des Bösen, die Geduld und Ausdauer des Guten
.... über die vielen magischen Gestalten, die Salvatores Kopf auf beiden Seiten entsprungen sind
.... über die immer flüssiger werdende Schreibe des Autors
.... über das immer noch schlichte Cover, das wahrscheinlich viele abschreckt, aber Salvatore zieht durch, was er begonnen hat.
Ich auch und vergebe zum dritten Mal vier Chaospunkte.